Immer wieder zeigt sich:
Gerät jemand in Geiselhaft, führt das zur Überforderung des gesamten Umfeldes.
Auf Grund von Überforderung werden oft unausweichliche Entscheide nicht getroffen, meist zum Schaden der Verschleppten.
Auch involvierte Behörden geraten in eine Ausnahmesituation.
Kidnapper verfolgen versteckte politische oder wirtschaftliche Ziele.
Regierungsstellen auf dieser oder jener Seite operieren offiziell im Interesse der Geiseln, während sie gleichzeitig einer hidden agenda verpflichtet sind, die zu den Interessen der Geiseln und ihrer Angehörigen völlig im Widerspruch liegen kann. Gehen Sie in einem solchen Fall immer davon aus, involvierte Behörden informieren sie nur so weit, wie das aus Sicht der Behörden ihren versteckten Interessen dient.
Meist sind Behörden nicht in der Lage, die Hilfe von unabhängigen Stellen in Anspruch zu nehmen, schon gar nicht solcher Stellen, die an ihrem Vorgehen etwas in Frage stellen könnten.
Geheimniskrämerei der Behörden wird offiziell „nur zum Schutz“ der Verschleppten praktiziert. In Wirklichkeit dient sie dazu, Spielräume in jeglicher Richtung zu öffnen. Das kann durchaus Interessen von Verschleppten und ihren Angehörigen zuwiderlaufen.
Versetzen Sie sich sich die Lage des entführten Menschen. Was würde dieser Mensch erwarten? Denken Sie, es genügt, federführenden Behörden blind zu vertrauen?
Auch wir sind keine Zauberer. Aber gestützt auf Verschleppungserfahrungen im internationalen Kontext sind wir in der Lage, mit Ihnen gemeinsam eine auf Sie massgeschneiderte Strategie zur Bewältigung der Situation zu erarbeiten.
Reflektieren Sie Ihre Situation gemeinsam mit uns in einem ersten unverbindlichen Gespräch.